Navigation



Sie sind hier:

"Wir bilden weder Rotten noch Sekten, sondern handeln in dieser Sache nach dem Wort Gottes". Die Täuferbewegung im 16. und 17. Jahrhundert.

Prof. Dr. Markus Ries/lic. theol. Barbara Ulsamer Hauptseminar Montag (wöchentlich), 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Ziel der Veranstaltung ist es, einen Einblick in die historischen Zusammenhänge zu geben, die im Rahmen der Reformation zur Entstehung des Täufertums führten, und eine historische und theologische Interpretation und Beurteilung des Täufertums im 16. und 17. Jahrhundert zu ermöglichen.

Das Täufertum entstand im Zusammenhang mit der frühen Reformation in den 1520er Jahren. Im Unterschied zu den sich herausbildenen Konfessionskirchen war das Täufertum eine nonkonformistische reformatorische Bewegung, deren Ursprung und Motivation in verschiedenen sozialen, politischen und religiösen Faktoren begründet liegt. Das Seminar wirft einen Blick auf die historischen Entstehungszusammenhänge der täuferischen Bewegung in den geographischen Räumen der Schweiz, Oberdeutschlands und Norddeutschlands bzw. der Niederlande im 16. und 17. Jahrhundert. Einzelaspekte des Täufertums, wie soziale Zusammensetzung oder Genderfrage werden ebenfalls beleuchtet.

Literatur
:  
  • Goertz, Hans-Jürgen, Religiöse Bewegungen in der Frühen Neuzeit (= Enzyklopädie deutscher Geschichte 20), München 1993.
  • Stayer, James M., Art. I. Täufer, in: TRE 32, 597-617.
  • Goertz, Hans-Jürgen, Die Täufer. Geschichte und Deutung, München 2/1988.
Mögliche Studienleistungen:

  • benotetes Referat
  • schriftliche Seminararbeit

zurück